Warum faire Kleidung kaufen? Drei gute Gründe für einen fairen Kleiderkonsum

Warum sollte man eigentlich faire Kleidung kaufen?

Was bedeutet das und gibt es eine Definition für faire Mode? Ich habe einige meiner Gedanken dazu zusammengetragen und möchte Dir erzählen, warum mir persönlich faire Mode wichtig ist und welche Gründe für faire Mode es gibt.

Mittlerweile gibt es zahlreiche öffentlich zugängliche und gut recherchierte Inhalte über die aktuellen Arbeitsbedingungen in der Mode Industrie. Journalistinnen und Journalisten dokumentieren oft verheerende Zustände in der Produktion der Rohstoffe von textilen Fasern und den Fabriken in denen genäht wird. Ich habe Euch unten zu diesen Inhalten noch einige Links für das Weiterlesen zusammengefasst. Hier stelle ich Euch meine persönlichen Argumente für das Tragen von fair produzierter und gehandelter Kleidung vor.


Drei gute Gründe für faire Mode

  • Weil sie auf dem Markt verfügbar ist.
  • Weil es für mich keine Gründe gibt, Mode unfair zu produzieren.
  • Weil Kleidung ein Grundbedürfnis ist, dass ich decken muss.

 

Es geht beim Kauf alltagstauglicher Kleidung nicht um die Deckung eines Luxusbedarfs. Ich möchte mein Leben so gestalten, dass ich in der Lage bin, meine Grundbedürfnisse so zu decken, dass sie a) keine prekären, unsozialen und unfairen Arbeitsbedingungen befördern und b) keine Schäden an Ökosystemen verursachen, die durch natürliche Kreisläufe nicht wieder hergestellt werden.

Das sind meine persönlichen Argumente, mich mit fairer Mode anzuziehen. Klar, bin auch ich nicht der Papst. Ich habe noch Sachen, die Jahre alt sind, die schmeisse ich auf keinen Fall weg. Und ich bekomme Kleidung geschenkt oder, oder, oder. Aber ich habe mich vor längerer Zeit entschlossen, diese Art des unfairen Wirtschaftens nicht mehr zu unterstützen.

Und aus dem Grund habe ich ja auch Fairkleidet gegründet.

Weil die Welt mehr faire Mode braucht. Und dies sind die 2020er Jahre! Es gibt jede Menge Fair Fashion Labels!

Es gibt sie, sie arbeiten Tag für Tag, um zu designen und zu nähen. Und wow, so schöne Sachen! Diese Story über Säcke, die immer wieder aus der Klamottenkiste gezogen wird, resultiert wohl aus den tiefen 80er Jahren, als Kleidung von alternativ denkenden Menschen oft aus grobem Strick und langen Röcken bestand. Aber, die 1980er Jahre sind lange vorbei und wir tragen nur noch 80ies-Look, wenn wir es darauf anlegen, oder?

Als ich Studentin war – Anfang der 2000er – nun auch schon zwanzig Jahre her – war das Thema Kinderarbeit in Sweatshops immer wieder in den Medien. Damals gab es noch keinen Online Handel (ja, so alt bin ich schon….) und nur in den ausgewählten Geschäften gab es  extrem teure, faire Kleidung für eine andere Zielgruppe als mich. Ich habe wirklich einige Jahre einfach nichts gekauft und nur alte Sachen aufgetragen. Das war fashionmäßig eine harte Zeit für mich. Ich habe einkaufen gehasst und bin soooo happy, dass es mitterweile so viele tolle und bezahlbare Labels gibt. Ein Markt muss entstehen und wachsen. Natürlich am besten unter richtig guten politischen Rahmenbedingungen. Wir brauchen also nicht nur die Energiewende oder die Verkehrswende. Wir brauchen endlich eine f***king #Modewende.

So long, Eure Elke
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